freudensprung der Woche – Die gute Nachricht

Jede Woche stellen wir Euch ein schönes Ereignis vor, das uns einen "freudensprung" machen lässt. Wir wollen unter den ganzen überwiegend schlimmen Nachrichten solche finden, die Grund zur Hoffnung geben, oder über die man sich ganz einfach freuen kann.

 

Wenn Ihr selbst eine Idee für einen "freudensprung der Woche" habt, dann schreibt uns an info@freudensprung-fashion.de.

 

Hier könnt Ihr nochmal alle Freudensprünge aus dem Jahr 2018, 2017 und 2016 nachlesen - es lohnt sich!

25. März 2019 – Norwegen verbietet alle Biokraftstoffe auf Palmölbasis

Norwegen verbietet alles Biokraftstoffe auf Palmölbasis - unser Freudensprung der Woche
Bildquelle: @pixabay / VanZonneveld

Unseren Freudensprung der Woche machen wir heute für die Orang Utans in Indonesien.
Denn Norwegen verbietet als erstes Land alle Biokraftstoffe auf Palmölbasis, zum Schutz des Regenwaldes. Und dies bis 2020.


In Indonesien werden die Regenwälder, besonders die Borneo-Wälder verbrannt, um Platz für Palmölplantagen zu schaffen. Nur noch in den Borneo-Wäldern leben Orang-Utans in freier Wildbahn, schon jetzt ist ihre Zahl dramatisch gesunken, da ihr Lebensraum durch die Palmölprodukition zerstört wird.


Es ist zumindest ein erster Schritt. Palmöl ist nach wie vor in zahlreichen Kosmetikprodukten und Lebensmitteln enthalten und erlaubt.
Eine nachahmenswerte Maßnahme, die hoffentlich noch viele andere Länder inspiriert.

Derweilen können wir selbst Produkte, in denen Palmöl enthalten ist, vermeiden.

Hier ein paar weiterführende Links auf Beiträge:
Utopia: Palmölfreie AlternativenUtopia Ratgeber "Regenwald retten", Bio-Palmöl
BUND jugend Blogbeitrag zum Thema Palmöl-Fasten


18. März 2019 – Der erste globale "Friday for Future"

Unseren Freudensprung der Woche machen wir heute für alle, die am 15. März, dem ersten globalen „Friday for Future“ auf die Straße gegangen sind. Weltweit.

 

Die „nicht Schule schwänzen - sondern kämpfen“ - mit demokratischen Mitteln für eine Zukunft. Denn es geht nicht mehr „nur“ um eine bessere Zukunft, sondern um eine Zukunft schlechthin.

Über 1 Million weltweit waren es laut „System Change, not Climate Change“ – hier findet Ihr auch eine beeindruckende Bildergalerie.

Inzwischen haben sich auch deutsche, österreichische und Schweizer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler – „Scientists for Future“ mit einer Petition auf die Seite der jungen Menschen gestellt (Stand heute sind es 23.000 Unterzeichner).

In der Petition heißt es „…die Anliegen der Schüler seien berechtigt und gut begründet. Die Maßnahmen zum Klima-, Arten-, Wald-, Meeres- und Bodenschutz reichten bei weitem nicht aus. Es müsse jetzt gehandelt werden.“


11. März 2019 – Beginn der "Internationalen Wochen gegen Rassismus"

Die "Internationalen Wochen gegen Rassismus" sind unser heutiger Freudensprung der Woche
Bildquelle: pixabay / ivanovgood

Unseren heutigen Freudensprung der Woche machen wir für die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ die 2019 vom 11. bis 24. März stattfinden.
Im Hinblick auf die Europawahlen stehen die Wochen dieses Jahr unter dem Motto „Europa wählt Menschenwürde“.
 
In Deutschland werden die jährlichen UN-Wochen gegen Rassismus von der Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus geplant und koordiniert.


4. März 2019 – Die Straße der Reparierer in Berlin-Charlottenburg

Die Straße der Reparierer in Berlin-Charlottenburg ist unser Freudensprung der Woche!
Bildquelle: Screenshot Facebookbeitrag Berliner Morgenpost vom 24.02.2019

 

 

 

 

Unseren heutigen Freudensprung der Woche machen wir für die „Straße der Reparierer“ in Berlin Charlottenburg, denn hier wird Nachhaltigkeit Tag für Tag in die Tat umgesetzt.


Gefunden haben wir diesen wunderbaren Artikel in der Berliner Morgenpost, geschrieben von Katja Wallrafen.


25. Februar 2019 – "Youth Lead the Change"-Programm in Boston

Das Bostoner Programm "Youth Lead the Change" ist unser heutiger Freudensprung der Woche!
Bildquelle @pixabay / geralt

Unseren Freudensprung der Woche machen wir heute für das "Youth Lead the Change"-Programm in Boston.

Bei diesem Projekt dürfen Jugendliche zwischen 12 und 22 Jahren jedes Jahr über ein Budget von 1 Mio Dollar eintscheiden. Echte Dollar, die sinnvoll investiert werden sollen.

Im Herbst werden drei Monate lang Ideen gesammelt, im Februar werden aus allen Ideen 5 Vorschläge entwickelt. Dafür sind jugendliche „Change Agents“ verantwortlich, geleitet wird das Projekt von einer Projektmanagerin.

Im Mai werden diese 5 Vorschläge zur Wahl gestellt, wählen dürfen nur Bostoner zwischen 12 bis 22 Jahren.

Und das Projekt ist in vielerlei Hinsicht erfolgreich: eine Studie über die letzten Jahre hat gezeigt, dass die jungen Leute, die bei dem "Youth Lead the Change" wählen, auch bei den richtigen Wahlen wählen gehen. Und das ist ein großes Ziel dieser Initiative, denn in Amerika geht bei den Unter-29-Jährigen nicht einmal jeder zweite zur Wahl.

Zudem erleben die Jugendlichen, dass ihre Stimme zählt und dass es sich lohnt, einzubringen. Gelebte Demokratie eben, wunderbar!

Den Artikel dazu gibt es im SZ-Magazin.


18. Februar 2019 – Volksbegehren Artenvielfalt

Das erfolgreiche Ergebnis beim Volskbegehren zur Artenvielfalt in Bayern ist unser Freudensprung der Woche
Bildquelle @pixabay / Myriams-Fotos

Unseren Freudensprung der Woche machen wir heute für das phantastische Ergebnis in Bayern zum „Volksbegehren Artenvielfalt“

 

Für die Insekten, die Bauern, die Menschen, die sich im Großen und Kleinen für die Artenvielfalt einsetzen, denn nur alle zusammen werden wir es schaffen.


11. Februar 2019 – Nachhaltige Fahrräder mit Bambusrahmen

Nach einer krankheitsbedingten Pause machen wir unseren heutigen Freudensprung der Woche  ganz sportlich für bambooride - hier gibt es Fahrräder mit Rahmen aus Bambus, die sogar in 2,5-tägigen Workshops selbst gebaut werden können.

Das Konzept ist für Laien entworfen, für den Workshop benötigt man also keine Vorkenntnisse.

Bambus ist ein natürliches Leichtbaumaterial, es hat eine extrem harte Oberfläche und ist somit wenig anfällig für Kratzer und Dellen. Ein Bambusrahmen wiegt in etwas so viel wie ein Rahmen aus Aluminium – Und Bambus ist einer der am schnellsten nachwachsenden Rohstoffe.


Durch die zuerst eingefärbte Bark Cloth kann der Bambusrahmen auch eine wunderschöne Färbung erhalten.

Die Rahmen sind geprüft nach EN14764, und jeder Rahmen wird im hauseigenen Prüfstand überprüft.

bambooride arbeitet eng mit Boogali in Kampala (Uganda) zusammen, dessen Team von dem semi-pfrofessionellen Radrennfahrer Storm geleitet wird und der sein ganzes Know-How einbringt.


14. Januar 2019 – Danke an alle Schneeräumer dieser Tage!

Unseren Freudensprung der Woche machen wir heute für alle Schneeräumer – Für all die unermüdlichen Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW, Bundeswehr, Polizei, BRK, Bergwacht, DLRG, für alle Gemeinde-Schneeräumerdienstler die fast Tag und Nacht unterwegs waren und wieder sind und auch für alle Nachbarn, Freunde, Menschen, die sich in diesen Tagen untereinander geholfen haben.


Passt auf Euch auf, da draußen, oben auf den Dächern, unterwegs auf den Straßen!


7. Januar 2019 – Oslo ist die "Grüne Hauptstadt Europas" 2019

Oslo, die Grüne Hauptstadt Europas in 2019 ist unser erster Freudensprung der Woche im Jahr 2019
Bildquelle: pixabay / VidarHAndersen

Unseren ersten Freudensprung der Woche machen wir im Jahr 2019 für Oslo - die neue „Grüne Hauptstadt Europas“

Oslo übernimmt für das Jahr 2019 den Titel von Nijmegen und wird in diesem Jahr gut 350 Veranstaltungen zum Thema Umwelt durchführen.

«Städte sind ein großer Teil dieses Problems. Sie können aber auch ein Teil der Lösung sein. Sie müssen es sein», sagte Oslos Bürgermeisterin Marianne Borgen bei der Verleihung zum Thema Klimawandel.


Um den Titel zu erhalten, muss es einer Stadt gelingen, Umweltschutz und wirtschaftliches Wachstum so zu verbinden, dass es zu einer besonders guten Lebensqualität der Einwohner beiträgt. Zudem sollen die nachhaltigen Lösungen für andere Städte zum Nachahmen geeignet sein oder zumindest Inspirationen bieten.

 

Oslo überzeugte die EU-Kommission durch den ganzheitlichen Ansatz, der Bemühungen um Artenvielfalt, den öffentlichen Nahverkehr und soziale Integration sowie Gesundheit einschließt.

 

Die Stadtverwaltung hat für das Vorhaben, seine Emissionen bis 2030 um 95 Prozent senken und bis 2050 komplett CO2-neutral zu sein  ein eigenes Klimabudget eingerichtet.

Einige der grünen Projekte in Oslo

Oslofjordtunnel - Unterwassertunnel im Hafenviertel, der den Verkehr umleitet.


Beim Neubau von Wohnungen wird rundherum auf Nachhaltigkeit geachtet, z.Bsp. wird ohne fossile Energie gebaut, um Nachhaltigkeit schon bei der Entstehung, also beim Bau zu berücksichtigen.


Vulkan-Viertel - dort wo in den 1800-er Jahren die  meisten Fabriken in Oslo standen - wird heute ebenfalls umweltbewusst und nachhaltig saniert und gebaut. Auf vielen Dächern finden sich Bienenstöcke.
In einer Industriehalle befindet sich Oslos größer Food-Court - dort wurde ein Kraftwerk eingebaut, welches dank Wärmepumpe, Geothermie-Nutzung und Solar über 80 Prozent des Strombedarfs für die Nachbarschaft liefert.

 

Im öffenltichen Nahverkehr gibt es Straßenbahnen, Elektrobusse und wasserkraftbetriebene Fähren.

Die größte Herausforderung wird es sein, die Anzahl der Privatwagen zu reduzieren, um möglichst viel Verkehr aus der Innenstadt heraus zu halten.


Das ist uns einen "Freudensprung der Woche" wert!